Karte mit Geheimbotschaft

Karte mit Geheimbotschaft

Wir präsentieren ein weiteres Projekt aus der Kategorie Intelligenztests aus Papier. Wie auch bei der Strohhalmbox  muss der Empfänger hier erst einmal herumprobieren, bis er die Karte versteht. Ich liebe ja solche Karten. Und diese hier hat mich wirklich umgehauen! Wenn man sie richtig auffaltet, enthüllt sie eine Geheimbotschaft! Die Technik ist so simpel und zaubert so einen hervorragenden Effekt. Der Wahnsinn! Man fühlt sich direkt wie in einem Spionagefilm. Die Idee kommt natürlich nicht von mir. Die Anleitung habe ich auf Youtube bei Janine von Liebesfuchs entdeckt, die selbst so herzerfrischend begeistert von der Karte ist.

Karte mit Pony und Geheimbotschaft zugeklappt
Zugeklappte Karte

Erneut habe ich das Designpapier aus dem Set Wild Flower von First Edition Paper verwendet. Auch der Pegasusstempel aus dem Set Your Wings von The Greeting Farm kam wieder zum Einsatz. Die Karte habe ich zum Geburtstag einer guten Freundin gebastelt und das Pony fand ich sehr passend. Unterden Verschluss habe ich einen Magneten geklebt, sonst stehen die Flügeltüren der Karte immer ein wenig offen.

Karte mit Geheimbotschaft aufgeklappt
Aufgeklappte Karte

Sieht noch relativ unspektakulär aus, nicht war? Aber wenn man den Mechanismus findet…

Geheimbotschaft!
Whoa, eine geheime Botschaft!!

… ist da eine Geheimbotschaft! Whoaaaah! Mit Fotos allein kann man den Effekt nicht gut darstellen, aber er ist der Hammer! Und so simpel! Ehrlich! Zur Veranschaulichung habe ich mal eine Skizze erstellt.

Anleitung Karte mit Geheimbotschaft

Die Angaben sind in Inch, weil das so schön aufgeht. Zuerst braucht man einen Kartenrohling. Ich nehme ja immer 14,5 x 21cm bzw. laut Skizze 8 x 6 Inch. Für die Papierstreifen, die die Magie bewirken, eignet sich doppelseitig bedrucktes Papier ganz wunderbar. Wenn man das geheime Fach auffaltet, hat man so gleich eine optische Abgrenzung. Dann falzt man das Papier an drei Stellen wie in der Skizze und faltet die Kanten glatt. Als nächstes in der Mitte falten und mit einer Schere die eingezeichneten Schnitte setzen. Zuletzt muss man nur noch die beiden Papierstreifen zwischen die Schnitte einweben wie oben auf den Bildern.

Das wars schon! Man muss nicht einmal kleben! Ich habe die Streifen trotzdem mit zwei Klebepunkten festgemacht, nachdem ich fünf mal geprüft habe, dass ich damit den Mechanismus nicht kaputt mache, also aufpassen. Denn es besteht die Gefahr, dass der Empfänger der Karte sie komplett auseinandernimmt, ehe er das Geheimfach gefunden hat… ich hab’s selbst gesehen! Aber das ist auch gerade das Köstliche an der Karte. Am Besten schreibt man auf die Felder einen unvollendeten Satz, so dass der Leser sich ganz selbstverständlich auf die Suche nach dem Rest macht.

 

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