Reisejournal Russland

Reisejournal Russland

Ende März hatte ich die tolle Gelegenheit, mir 7 Tage lang Moskau und Sankt Petersburg anzusehen. In der Folge musste natürlich ein Reisejournal Scrapbook gebastelt werden. Und da wir zu dritt unterwegs waren, dachte ich mir leichtsinnig, dass ich das Journal dann ja in dreifacher Ausfertigung herstellen könnte. Was für eine Aufgabe! Ich brauchte also ein Design, das simpel ist und mit wenig Material auskommt. Dabei sind diese drei Büchlein in einer bunten Mischung aus Scrapbook, Journal und Fotoalbum entstanden. Es hat ewig gedauert, aber riesigen Spaß gemacht!

Die Büchlein haben die Maße 10 x 15 cm. Da ich wusste, dass ich mir die Arbeit dreimal mache, musste das Grundgerüst einigermaßen simpel sein, da ich nicht monatelang daran sitzen wollte. Die Größe habe ich gewählt, um eine typische Foto- und Postkartengröße zu haben. Dazu eine einfache Bindung aus Ringen, deren Abstand auf der typischen Lochergröße basiert. Ich wollte nämlich, dass meine beiden Mädels ihr Büchlein mit eigenen Fotos oder Postkarten vervollständigen können, wenn sie das möchten.

Reisejournal Scrapbook Fotoalbum Vorderseite
Vorderseite Reisejournal T
Reisejournal Scrapbook Fotoalbum Russland Seite 1
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Das Büchlein besteht im Wesentlichen aus gelochten Postkarten und Fotos. Dabei habe ich immer zwei zusammengeklebt. Da man dadurch den Erklärtext auf den Postkarten nicht mehr sehen kann, habe ich gelegentlich einen Bogen Transparentpapier (10x15cm) dazwischengeheftet und mit weißem Lackstift beschriftet. Die Postkarten konnte man in Russland in den Museumsshops gleich im 10er Pack für wenige Rubel kaufen. Das war einfach perfekt für meine Journal-Idee.

Reisejournal Scrapbook Fotoalbum Russland Seite 3
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Mir gefällt die Optik mit dem Transparentpapier total gut. Ich habe es auch verwendet, damit Fotos, die aufeinander liegen würden, nicht aneinanderkleben. Nächstes Mal nehme ich vielleicht nicht die Sofort-Druck-Fotos von dm, sondern versuche es mit mattem Fotopapier. Allerdings sieht das Transparentpapier auch bei den Fotos sehr gut aus.

Die einzelnen Tage habe ich auf eigenen Seiten kurz dargestellt. Wie man sieht habe ich den Wochentag mit Tombows gelettert und umrandet. Dann gibt es für jeden Tag eine kurze Darstellung des Programms und des Wetters. Wir hatten echt Bombenwetter für Ende März, daher sehen die meisten Seiten schön sonnig aus.

Die Fotos und Postkarten habe ich ordentlich mit dem Tombow Kleberoller aufeinander geklebt. Mit meinem geliebten Flüssigkleber hätte sich das Papier sonst gewellt. Um die Seiten ordentlich aufeinander zu kleben, habe ich sie in die Ecke meine Stempelhilfe gelegt. Es ginge aber auch jede Form, in der man einen rechten Winkel anlegen kann, zum Beispiel ein Bilderrahmen.

Am Ende des Büchleins habe ich noch einen Umschlag mit dem Envelope Punch Board gefaltet und ebenfalls eingeheftet. Darin bewahre ich Tickets und Visitenkarten von Restaurants auf. Verschlossen wird er mit einem kleinen Streifen ablösbarem Kleber. Ein Magnet wäre wohl auch möglich, ich wusste aber nicht, wie der sich mit den Ringen verträgt. Die Buchbinder-Ringe habe ich gleich im 50er Pack bei Amazon bekommen. Sie sind stabil und auch die Farben gefallen mir gut. Da ich so viele Ringe nicht brauche, habe ich im Bekanntenkreis schon Abnehmer gefunden, die ein ähnliches Büchlein basteln wollten.

Insgesamt war der Aufwand pro Büchlein überschaubar. Die meiste Arbeit hat das Schreiben der Tagesberichte gemacht. Dafür machen die Büchlein richtig was her, wenn man sie in der Hand durchblättert. Ohne Transparentpapier besteht ein Büchlein aus etwa 17 Seiten + Umschlag + Deckblatt und Rückseite, es ist aber noch Platz für mehr. Insgesamt bin ich ziemlich zufrieden und werde für den nächsten Urlaub bestimmt ein ähnliches Reisejournal werkeln!

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